Und plötzlich ist alles fraglich geworden:

das Leben, die Liebesbeziehung, der Beruf, die Kinder. Wie soll es weitergehen? Wohin soll es gehen? Was geht überhaupt noch?

Lebensfragen, die in der Seelsorge ihren Platz haben. Nach evangelischem Verständnis ist seelsorgliches Handeln zwar nicht an ein kirchliches Amt gebunden. Jeder Christ und jede Christin ist zur begleitenden Seelsorge im Sinne des Beistehens, Mittragens und des sich Einfühlens berufen und befähigt. Hierbei geht es gar nicht nur um einen strukturierten, methodisch gestalteten Problemlöseprozess. Seelsorge versteht sich in diesem Sinn als ein Beziehungsgeschehen zwischen zwei oder mehreren Personen.

Wir Pastor_innen der Trinitatisgemeinde bieten unsere Gaben in der Seelsorge an. Wir sind in der Seelsorge geleitet durch ein Wort von Martin Buber:

„Es ist in dieser Wüstennacht kein Weg zu zeigen.
Es ist zu helfen, mit bereiter Seele zu beharren,
bis der Morgen dämmert und ein Weg sichtbar wird,
wo niemand ihn ahnte.“

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